Omnichannel
Omnichannel bezeichnet eine Marketing- und Vertriebsstrategie, die Verbraucherinnen über alle Kanäle hinweg ein einheitliches Einkaufserlebnis bietet – unabhängig davon, wo sie einkaufen. Von der Produktsuche bis zum finalen Kaufabschluss können Konsumentinnen jeden Schritt ihrer Customer Journey über den Kanal ihrer Wahl durchführen – etwa TikTok, Amazon, Google Shopping, eBay und viele mehr.
Die Aufgabe der Unternehmen ist es, dafür zu sorgen, dass Informationen, Markenauftritt und Kundenservice an jedem Touchpoint konsistent bleiben.
Warum ist Omnichannel-Marketing wichtig?
In der heutigen, stark umkämpften Handelslandschaft ist eine Omnichannel-Strategie unverzichtbar. Sie ist längst zum Standard geworden, da Unternehmen ihre Reichweite vergrößern, neue Märkte erschließen und Kunden langfristig binden wollen.
- Verbraucherinnen erwarten mehr
Die Erwartungen steigen kontinuierlich: Kundinnen wünschen sich kostenlose oder taggleiche Lieferungen, personalisierte Werbung und reibungslose Einkaufserlebnisse mit nur wenigen Klicks. Wer diesen Ansprüchen nicht gerecht wird, verliert schnell an Relevanz. Marken und Händler müssen dort präsent sein, wo ihre Kundinnen sind – und mit stets aktuellen, relevanten Informationen.
- Neue Kanäle entstehen
Ob Online-Marktplätze, Social Commerce oder Retail Media – die Zahl der Kanäle wächst rasant. Händler gründen eigene Media-Hubs, D2C-Marken starten eigene Marktplätze, soziale Plattformen eröffnen Shops.
Diese Entwicklung bietet enorme Chancen, Zielgruppen gezielter und authentischer zu erreichen.
- Der Wettbewerb verschärft sich
Die Kluft zwischen großen, mittleren und kleinen Commerce-Playern wächst. Hyperscaler verfügen über die Ressourcen, um neue Kanäle und Technologien schnell zu integrieren. Unternehmen brauchen daher eine Omnichannel-Strategie, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Kundinnen nicht zu verlieren.
- Wirtschaftlicher Druck nimmt zu
Volatile Märkte, gestörte Lieferketten und steigende Betriebskosten setzen Unternehmen unter Druck.
Wer sich ausschließlich auf bestehende Kunden verlässt, riskiert Stagnation. Ein Omnichannel-Ansatz schafft Flexibilität, neue Umsatzpotenziale und Wachstumsspielräume in weiteren Märkten und Branchen.
Beispiel für eine Omnichannel-Customer-Journey
Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein neues Paar Laufschuhe kaufen. Sie haben keinen Zeitdruck und wollen die richtige Entscheidung treffen.
- Recherche: Sie starten mit einer Google-Suche nach „beste Laufschuhe“. Beim Lesen von Blogs entdecken Sie eine Anzeige für New-Balance-Schuhe.
- Vergleich: In Google Shopping stöbern Sie durch verschiedene Angebote von Adidas und Reebok, speichern Ihre Favoriten und schließen den Browser.
- Social Inspiration: Eine Woche später sehen Sie auf Instagram ein Foto von Serena Williams in Nike-Schuhen. Sie klicken auf den Produktlink, speichern den Beitrag und scrollen weiter.
- Offline-Erlebnis: Danach besuchen Sie einen lokalen Sporthändler, um Modelle anzuprobieren. Sie verlieben sich in ein Paar Brooks, finden aber nicht die passende Größe – und der Preis ist etwas höher als erwartet.
- Preisvergleich: Zurück online prüfen Sie Preisvergleichsseiten und Marktplätze wie Amazon, um das beste Angebot zu finden.
- Retargeting: Einige Tage später erscheint auf Facebook eine Anzeige genau für die Brooks-Schuhe, die Sie sich gemerkt hatten – diesmal mit einem inspirierenden Sportfoto. Sie klicken und kaufen direkt im Brooks-Onlineshop.
Diese Customer Journey zeigt, wie Konsument*innen heute einkaufen: kanalübergreifend, informativ und flexibel. Genau das ist Omnichannel-Commerce – und darauf sollten sich Unternehmen vorbereiten.
Wie lässt sich ein starkes Omnichannel-Erlebnis schaffen?
Der Schlüssel liegt darin, an jedem Kontaktpunkt präsent und überzeugend zu sein. Eine starke Omnichannel-Experience bedeutet: Produktinformationen in Anzeigen und Listings sind hochwertig, korrekt, konsistent und kanalgerecht aufbereitet. Doch in der Praxis ist das schwierig. Produktdaten liegen oft verstreut in verschiedenen Systemen – von PIMs über ERPs bis zu Shopsystemen. Neue Kanäle kommen ständig hinzu.
Manuelle Anpassungen pro Kanal sind zeitaufwändig und fehleranfällig, Updates verzögern sich. Diese Komplexität führt zu Commerce Anarchy – und macht echten Omnichannel-Commerce nahezu unmöglich.
Wie Productsup hilft
Die erfolgreiche Umsetzung gelingt nur mit einer zentralen Feed-Management- und Syndication-Plattform. Mit Productsup lassen sich Produktdaten entlang der gesamten Informationswertschöpfungskette vereinheitlichen und optimieren.
Product Content Syndication: Daten in beliebigem Format erfassen, bereinigen, anreichern und automatisch an alle Vertriebskanäle ausspielen.
Feed Management: Produktdaten im gesamten Omnichannel-Ökosystem kontinuierlich überwachen und aktualisieren – für präzise, kanalübergreifende Listings.
So behalten Marken, Händler und Marktplätze volle Kontrolle über ihre Produktinformationen – und schaffen ein konsistentes, überzeugendes Einkaufserlebnis auf jedem Kanal.
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