PrideUp bei Productsup: Lernen Sie unsere LGBTQ+ Employee Resource Group kennen

PrideUp bei Productsup: Lernen Sie unsere LGBTQ+ Employee Resource Group kennen PrideUp bei Productsup: Lernen Sie unsere LGBTQ+ Employee Resource Group kennen

Zum Pride Month stellen wir PrideUp, unsere LGBTQ+ Employee Resource Group (ERG), und den bedeutenden Einfluss, den sie bei Productsup entfaltet hat, in den Mittelpunkt. Dafür haben wir uns mit Christian Berkemeier, einem der Gründer und Leiter von PrideUp, zusammengesetzt, um über die Reise der Gruppe, die Bedeutung von Sichtbarkeit und die Schaffung eines wirklich inklusiven Arbeitsplatzes zu sprechen.

Vorstellung von PrideUp bei Productsup

  • Kannst du uns etwas über deine Rolle in der LGBTQ+ ERG bei Productsup erzählen?

Christian: Als Gründer und Leiter von PrideUp arbeite ich eng mit meinem Leadership-Team zusammen, um unsere ERG weiter auszubauen, wirkungsvolle Initiativen zu starten und aktuelle Herausforderungen anzugehen. Ich bin stolz darauf, so viele engagierte Kolleg:innen an meiner Seite zu haben, die ihre Ideen einbringen und unsere Mission aktiv unterstützen.

  • Was hat dich dazu inspiriert, die Leitung dieser Gruppe zu übernehmen?

Christian: Vielfalt und Gleichberechtigung waren mir schon immer wichtig. Von meinem ersten Tag bei Productsup an habe ich gesehen, wie diese Werte gelebt werden. Als wir darüber gesprochen haben, wie wir noch einen Schritt weitergehen können, habe ich sofort die Chance ergriffen, eine Gruppe ins Leben zu rufen, die sich gezielt mit LGBTQ+ Themen beschäftigt – um Wissen zu vermitteln, Gemeinschaft zu schaffen und, ja, auch Spaß dabei zu haben.

  • Welche Initiativen oder Events hat die ERG im vergangenen Jahr organisiert?

Christian: Wir haben mit Aufklärungskampagnen begonnen, die zentrale LGBTQ+ Themen beleuchtet haben – zum Beispiel, was eigentlich hinter den einzelnen Buchstaben in LGBTQ+ steckt. Außerdem haben wir zwei Panel-Diskussionen mit internen und externen Speaker:innen veranstaltet:

  • Die erste Session drehte sich um persönliche Geschichten und zeigte sowohl die Herausforderungen als auch die Erfolge einer trans Frau.
  • Die zweite Session behandelte die Geschichte von AIDS und den aktuellen globalen Kontext.

Beide Panels hatten über 60 Teilnehmende und erhielten durchweg positives Feedback. Und unser bisheriges Highlight? Eine großartige Drag-Show in unserem Berliner Büro – voller Glanz und Glamour.

  • Wie arbeitet ihr mit anderen Abteilungen oder ERGs im Unternehmen zusammen?

Christian: PrideUp vereint Menschen aus allen Abteilungen und Hierarchieebenen. Wir arbeiten eng mit anderen ERGs und den DEI-Verantwortlichen zusammen und bekommen großartige Unterstützung von unserer Geschäftsführung sowie vom People & Culture Team. Dieser bereichsübergreifende Ansatz verstärkt unsere Stimme und unseren Impact.

  • Welcher Moment in deiner Zeit als Leiter der ERG macht dich besonders stolz?

Christian: Ehrlich gesagt: Wenn Kolleg:innen mit eigenen Ideen und Leidenschaft auf uns zukommen. Es ist nichts, was sie tun müssen – sie möchten einfach Teil davon sein. Diese authentische Energie ist unglaublich inspirierend.

  • Wie hat die Mitarbeit in dieser ERG deine Erfahrung bei Productsup geprägt?

Christian: Für mich bedeutet ein Arbeitsplatz mehr, als nur die eigene Stellenbeschreibung zu erfüllen. Die Unterstützung, die wir für unsere Aktivitäten erhalten, hat mein Zugehörigkeitsgefühl im Unternehmen und zu meinen Kolleg:innen deutlich gestärkt. Viele der Kontakte, die wir abteilungs- und standortübergreifend aufgebaut haben, sind inzwischen zu echten Freundschaften geworden.

Feiern Sie den Pride Month

  • Was bedeutet der Pride Month für dich?

Christian: Ich finde es sowohl kraftvoll als auch notwendig, dass es Momente wie den Christopher Street Day oder sogar einen ganzen Monat gibt, um Pride zu feiern. Aber es geht auch darum, das Bewusstsein für bestehende oder wieder aufkommende Herausforderungen zu schärfen. Wir leben in einer Zeit, in der Fortschritte rückgängig gemacht werden können – und die Rechte, für die wir gekämpft haben, dürfen nicht als selbstverständlich angesehen werden.

  • Warum sollten Unternehmen den Pride Month anerkennen?

Christian: Es ist entscheidend, dass Unternehmen die Werte des Pride Month wirklich leben. Wir haben alle Beispiele von „Pinkwashing“ gesehen, bei denen Firmen nur oberflächlich auf den DEI-Zug aufspringen. Aber wenn Unternehmen auch dann zu ihrem Engagement stehen, wenn es unpopulär oder unbequem ist, können sie echten Wandel bewirken – bis hin zur politischen Ebene. Genau das ist der Einfluss, der zählt.

Priorisierung von Bildung und Interessenvertretung

  • Welche Herausforderungen bestehen für LGBTQ+ Mitarbeitende am Arbeitsplatz noch?

Christian: Ich sehe zwei Hauptbereiche. In Ländern mit progressiver Gesetzgebung wird manchmal der Sinn von LGBTQ+ Initiativen infrage gestellt: „Habt ihr nicht schon gleiche Rechte?“ Doch wir dürfen diese Rechte nicht als selbstverständlich ansehen – Veränderungen können schnell eintreten. Selbst in solchen Umgebungen brauchen wir vielfältigere Teams und mehr Bewusstsein für bestehende Herausforderungen. Schon eine kleine Geste, wie Pronomen im Profil zu ergänzen, kann viel für Inklusion bewirken.

In Ländern, in denen die Rechte von LGBTQ+ Personen eingeschränkt sind, liegt noch ein weiter Weg vor uns. Der Dialog zwischen Regionen kann Veränderungen anstoßen – auch wenn es mit kleinen Schritten beginnt.

  • Wie können Allies LGBTQ+ Kolleg:innen am Arbeitsplatz unterstützen?

Christian: Fangen Sie klein an. Abonnieren Sie ERG-Newsletter, treten Sie Slack-Channels bei, nehmen Sie an Events oder Webinaren teil. Wenn möglich, bringen Sie Zeit oder Skills ein. Jede aktive Beteiligung – egal wie klein – macht einen Unterschied.

  • Welchen Rat würdest du jemandem geben, der eine ERG gründen möchte?

Christian: Versuchen Sie nicht, es allein zu machen. Suchen Sie Menschen, die Ihre Vision teilen. Neben den kleinen Schritten, die ich eben erwähnt habe, hilft es enorm, sich früh die Unterstützung der Führungskräfte zu sichern. Das schafft Sichtbarkeit und treibt die Initiative voran.

Blick nach vorn

  • Wie sieht deine Vision für die Zukunft von PrideUp aus?

Christian: Wir sind schon weit gekommen, aber es gibt noch viel zu tun. Ich würde mir wünschen, dass wir als Team an Pride-Paraden teilnehmen und das Bewusstsein für alle Dimensionen von DEI weiter stärken – nicht nur für LGBTQ+ Themen.

  • Gibt es eine abschließende Botschaft zum Pride Month?

Christian: Happy Pride Month! Nutzen wir diese Zeit, um über unsere Fortschritte nachzudenken und unser Engagement zu erneuern, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich jede:r sicher fühlt und befähigt ist, authentisch zu sein. Unsere Vielfalt macht uns stärker – und wenn wir sie annehmen, wachsen wir gemeinsam.

Und damit endet unser Gespräch mit Christian!

Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie viel Engagement in die Schaffung eines inklusiven Raums fließt, in dem jede:r ganz sich selbst sein kann. Pride ist nicht nur ein Monat – es geht darum, die Stimme zu erheben, sich gegen Diskriminierung zu stellen und sicherzustellen, dass jede:r mit Respekt behandelt wird. Ein:e Verbündete:r zu sein bedeutet, diese Werte jeden Tag zu leben.

Lasst uns das Gespräch fortsetzen, uns gegenseitig unterstützen und ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem alle stolz darauf sein können, genau die Person zu sein, die sie sind.

Vielen Dank, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt!

About the author

Bianca is the Chief People & Culture Officer at Productsup,  where she leads the company’s global people strategy and fosters an inclusive, value-driven workplace culture.

Bianca Alves

Chief People & Culture Officer
Bianca is the Chief People & Culture Officer at Productsup, where she leads the company’s global people strategy and fosters an inclusive, value-driven workplace culture.

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